Kilian ist gestern Nacht gut bei uns angekommen. Leider nicht sein Koffer, der wurde auf der Reise massiv beschädigt, er ist beidseitig gebrochen. Diesen Sonntag sind wir früh am Morgen aufgestanden und mit dem Wakashio – Limited Express Train nach Tokyo gedüst, um etwas von Tokyo zu sehen und zum Schluss neue Reisekoffer einzukaufen. Die Jungs wollten unbedingt einmal nach Tokyo, um die Stadt zu sehen. Philipp (Kendoka aus Südafrika) ist auch mit uns mitgekommen.
Erik ist in Katsuura geblieben, er hat Tokyo bereits 10 Tage lang besucht. er hat es sich unterdessen gemütlich gemacht in der Unterkunft im Ofuro Bad.
In Tokyo sind wir zuerst nach Shibuya gegangen, dort haben wir die Hachiko Statue, die grosse bekannte Fussgänger-Kreuzung, verschiedene Läden und ein Restaurant zum Mittagessen besucht. Anschliessend sind wir mit der U-Bahn eine Station weiter nach Harajuku gegangen. Dort sind wir den ganzen Nachmittag über geblieben. Wir haben verschiedene Stores und Malls besucht und etwas weniges eingekauft.
Die Jungs haben sich in einem Parfüm-Laden „My only Fragrance“ jeder sein eigenes Parfüm erarbeitet und herstellen lassen. Erik hat das die Woche zuvor bereits gemacht und davon erzählt, daraufhin wollten das alle auch machen. Die Parfüms haben die Namen „Kirikaeshi“, „Winterarc“, „Handsome boy :)“ und „Saffa Zigma :)“ erhalten.
Lars und ich waren in Harajuku in einem „Fischotter-Café“, die Otter waren sehr verspielt und neugierig. Sie waren sehr aktiv und einer hat auf Lars Schoss ein Nickerchen gemacht. Die Otter sind sehr geschickt mit ihren Händen und feinmotorisch sehr gut entwickelt. es hat Spass gemacht, da zu sein, ihnen zuzuschauen und mit ihnen zu interagieren.
Danach besuchten wir alle zusammen den Meiji-Jingu Schrein, der auch bei Harajuku gelegen ist. Es war schön, den Weg zum Schrein durch den Wald zu laufen, durch den Tunnel der grossen Bäume. Man hörte die Grillen laut zirpen und den Wind durch die Blätter rauschen. Es war eine spürbar beruhigende und erdverbundene Energie an dem Platz, inmitten der stark belebten und teils hektischen Grossstadt. Beim Schrein haben wir gebetet und O-Mamori eingekauft für verschiedene Zwecke.
Nach dem Besuch des Schreins gingen wir zum Schluss noch nach Ginza, um die Reisekoffer einzukaufen. Wir haben den Einkauf gerade noch geschafft, 15 min vor Ladenschluss. Was für ein Glück!
Mit dem letzten Wakashio reisten wir wieder zurück nach Katsuura. Wir sind froh, den Schnellzug grad noch erwischt zu haben. Ansonsten hätten wir eine 8-stündige Reise vor uns gehabt. (Ich bin froh das O-Mamori für „good luck“ gekauft zu haben!)
Es war ein langer Tag! Wir kamen spät (und mit schmerzenden Füssen vom Laufen den ganzen Tag) ins Bett, nachdem wir uns noch ein kleines Nachtessen im Family Mart geholt hatten.

