Eriks Handverletzung hat sich gebessert! Er konnte heute zwar nur zur Hälfte am Morgentraining teilnehmen für einhändige Suburi und Fussarbeit. Das Nachmittagtraining hindurch macht er Mitorigeiko (Lernen durch Zuschauen und genaues Beobachten). Morgen kann er ziemlich sicher in reduzierter Form wieder beide Trainings mitmachen.
Es war heute etwas strenger im Nachmittagtraining als gestern, die Kakarigeiko dauerten länger und wurden in der Anzahl mehr. Es macht Spass mitzuhalten, es wird von Tag zu Tag besser. Der Zweite Teil vom Morgentraining, sowie der erste Teil vom Nachmittagtraining ist immer ein freies Training. Wir sind dafür in Dreier-Gruppen aufgeteilt, und können über ca 30 – 40 min Dauer selber wählen was wir üben möchten. Das ist sehr praktisch, um effektiv an sich selbst arbeiten zu können.
Am Nachmittag bin ich mit Kilian nochmals zum Tomisaki Schrein, er hat diesen noch nicht gesehen. Um das Torii im Wasser anschauen zu gehen hat die Zeit anschliessend leider nicht mehr gereicht, das machen wir an einem anderen Tag. Das Meer und den Strand hat Kilian auch gesehen. Wir haben am Strand kleine freundliche Krabben entdeckt, die seitwärts über den Sand huschten. „Freundlich“ deshalb, weil sie einfach ihre Scheren-Ärmchen einziehen und ruhig sitzen bleiben, wenn ich mit einem Holzästchen in ihre Nähe komme. Sie gingen weder in Abwehr- noch in Angriffsstellung, sie waren einfach nur zurückhaltend und freundlich. Eigentlich wollte ich schauen, ob die Krabbe vielleicht das Holzästchen mit der Schere fasst, sie hat es nicht gemacht, sie hat nur die Ärmchen zu sich hingezogen und gewartet.

